Pumpen

Elektropumpen

Elektrisch angetriebene Schmierpumpen für automatische Zentralschmierung. Beratung & Lieferung durch DropsA Deutschland.

Sortiment

Produkte im Überblick5

PoliPUMP FP Elektropumpe

PoliPUMP FP

Kompakte Schmiermittelpumpe mit mehreren Auslässen und Folgeplatte

Pumpe OMEGA Elektropumpe

Pumpe OMEGA

Große Leistungen in einer kleinen Pumpe

FEMTO Pump Elektropumpe

FEMTO Pump

Vielseitige Fettpumpe für Multiline- und Progressivsysteme

Pumpe OMEGA AUTOMATICA Elektropumpe

Pumpe OMEGA AUTOMATICA

Steuerung der Schmierzyklen per Touchscreen-Display

PoliPUMP NRUN Elektropumpe

PoliPUMP NRUN

Für die Automobilindustrie mit NRUN-Freigabe

Technik

Technische Daten und Auswahl

Die Elektropumpen auf dieser Seite haben eine Gemeinsamkeit, die sie von den übrigen Baureihen trennt: sie laufen alle mit 12 oder 24 V Gleichspannung. Das sind keine Hallenaggregate am Drehstromnetz, sondern Fettpumpen für Fahrzeuge, Bau- und Landmaschinen – gespeist aus dem Bordnetz, ausgelegt auf Vibration, Kälte und begrenzten Bauraum.

Die Elektropumpen dieser Seite – veröffentlichte Kenndaten
ModellAusgängemax. DruckBehälterSchmierstoffTemperatur
PoliPUMP FP12 · 24 · 35 Schmierstellen80 bar0,5 l · 4 lNLGI 00–2−10…+60 °C
PoliPUMP NRUN12 · 24 · 35 Schmierstellen80 bar0,5 · 2 · 4 lNLGI 00–2−10…+60 °C
FEMTO8 (Multiline) · 2 (Basic)200 bar Multiline
280 bar Basic
1 · 2 · 4 kgNLGI 000–2−40…+60 °C
OMEGA / OMEGA AUTOMATICA10 Pumpenelemente200 bar Mehrleitung
280 bar Progressiv
1,2 l mit FolgeplatteNLGI 000–2−20…+70 °C

Quelle: Herstellerangaben DropsA, abgerufen am 31.07.2026 – PoliPUMP FP · PoliPUMP NRUN · FEMTO · OMEGA. Verbindlich sind die Angaben im jeweiligen Datenblatt.

Alle vier laufen mit 12 V DC oder 24 V DC.

Der Druck trennt die Baureihen, nicht die Baugröße

Der auffälligste Unterschied in der Tabelle sind die 80 bar der PoliPUMP gegenüber 200 bis 280 bar bei FEMTO und OMEGA. Das ist kein Qualitätsunterschied, sondern eine Systementscheidung: die PoliPUMP versorgt ihre Schmierstellen direkt, ohne externe Dosierventile und ohne Zyklussensoren – dafür reichen 80 bar. FEMTO und OMEGA speisen dagegen auch Progressivverteiler, und ein Progressivsystem baut den Druck auf, den es zum Weiterschalten braucht.

Daraus folgt die Auswahlregel: steht die Systemart schon fest, ist die Pumpe damit weitgehend bestimmt. Für eine einfache Direktversorgung ist die PoliPUMP die günstigere und schneller installierte Lösung; sobald Progressivverteiler im Spiel sind, kommen nur die Baureihen mit 200 bar aufwärts in Frage.

FEMTO: −40 °C ist der Ausreißer

Die FEMTO ist die einzige Pumpe dieser Seite, die DropsA bis −40 °C freigibt – 30 Kelvin tiefer als die PoliPUMP und 20 tiefer als die OMEGA. Für Maschinen, die im Winter im Freien anfahren, ist das das entscheidende Kriterium und nicht die Fördermenge.

Sie ist zudem die einzige mit einer wirklich feinen Dosierung: die zehn Pumpenelemente sind in der Multiline-Ausführung mit 0,005 · 0,01 · 0,015 · 0,025 und 0,05 cm³ je Zyklus lieferbar, in der Basic-Ausführung mit 0,14 und 0,26 cm³. Damit wird die Menge je Schmierstelle über das Pumpenelement festgelegt, nicht über ein nachgeschaltetes Dosierventil. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, wahlweise mit Rührflügel oder Folgeplatte und mit Sensor für Mindestfüllstand.

Rührflügel oder Folgeplatte – und warum NLGI hier zählt

Fett läuft im Behälter nicht von selbst nach. Ein Rührflügel hält es in Bewegung, eine Folgeplatte drückt es der Ansaugung nach. Je fester das Fett, desto wichtiger wird das: bei NLGI 2 saugt sich eine Pumpe ohne Nachführung im Behälter frei und zieht Luft, während NLGI 00 noch von allein nachfließt. Die OMEGA wird deshalb ausdrücklich mit Folgeplatte angegeben.

Alle vier Pumpen decken den Bereich bis NLGI 2 ab, FEMTO und OMEGA zusätzlich nach unten bis NLGI 000. Was die Klassen bedeuten und warum die Konsistenz allein die Förderbarkeit bei Kälte nicht beschreibt, steht in unserem Beitrag zu den NLGI-Klassen.

PoliPUMP FP und NRUN – der Unterschied liegt in der Ansteuerung

Technisch sind beide gleich aufgebaut: einfachwirkende, nockenbetätigte Pumpenelemente, Gleichstrommotor mit Getriebe, Steckanschluss Ø 4 mm, 80 bar. Der Unterschied ist die Anbindung. Die NRUN wird an das Zündschloss des Fahrzeugs gelegt und behält ihre Zykluseinstellung, wenn der Motor aus ist – die Schmierung zählt also über Standzeiten hinweg weiter und beginnt nach dem Start nicht von vorn. Sie ist zusätzlich mit 2-Liter-Behälter lieferbar.

Beide brauchen weder externe Dosierventile noch Zyklussensoren: Leitungen verlegen, anschließen, fertig. Bis zu 35 Schmierstellen lassen sich so ohne Anlagenplanung versorgen.

Behältergröße richtig wählen

Die Behältergröße folgt aus Zyklusmenge und gewünschtem Nachfüllintervall, nicht aus dem verfügbaren Bauraum. Ein Rechenbeispiel mit der FEMTO: 8 Ausgänge mit je 0,025 cm³ ergeben 0,2 cm³ je Zyklus; bei sechs Zyklen pro Betriebsstunde sind das 1,2 cm³/h und rund 10 cm³ je Schicht. Ein 1-kg-Behälter reicht damit rechnerisch über hundert Schichten.

Wer stattdessen nach Bauraum wählt, bekommt entweder ein Nachfüllintervall, das niemand einhält, oder einen Behälter, in dem das Fett altert, bevor er leer ist.

Passendes Produkt gesucht?

Wir unterstützen bei Auswahl, Auslegung und Angebot – Öl & Fett, für jede Anwendung.