Sensoren & Überwachungsgeräte

Zyklussensoren

Zyklussensoren zur Überwachung von Schmierzyklen in Zentralschmieranlagen. Zuverlässige Signalgeber.

Sortiment

Produkte im Überblick2

Ultrasensor M18x1 Allzweck

Ultrasensor M18x1 Allzweck

Vielseitiger Sensor im M18×1-Gehäuse – erkennt zuverlässig Positionen und Fließwege in öl- und fettbasierten Systemen.

Ultrasensor DM/DMM

Ultrasensor DM/DMM

Kompakter DM/DMM-Sensor mit hoher Wiederholbarkeit – ideal für enge Bauräume und schnelle Zykluszeiten.

Technik

Technische Daten und Auswahl

Ein Zyklussensor beantwortet die einzige Frage, die eine automatische Schmieranlage nicht selbst beantworten kann: hat der Verteiler wirklich geschaltet? Eine laufende Pumpe und ein aufgebauter Druck beweisen noch nicht, dass Schmierstoff an der Schmierstelle angekommen ist. Erst die Rückmeldung des Kolbenhubs im Progressivverteiler macht aus einer Schmierung eine überwachte Schmierung.

Ultrasensor DM/DMM – veröffentlichte Kenndaten
KenngrößeWert
Versorgungsspannung8–28 V DC
Ausgang NPN2 A, Schließer
Ausgang PNP0,7 A, Schließer
Betriebstemperatur−10…+60 °C
SchutzartIP 67
AnschlussM12×1
max. Taktrate1000 Zyklen/min
Artikelnummern1655310 · 1655314 · 1655329 · 1655344 · 1655350

Quelle: Herstellerangaben DropsA, abgerufen am 31.07.2026 – Ultrasensor DM/DMM. Verbindlich sind die Angaben im jeweiligen Datenblatt.

Warum das Messprinzip zählt

Der Ultrasensor arbeitet nach dem Hall-Effekt: er erfasst die Änderung des Magnetflusses, die der bewegte Kolben im Verteilerblock erzeugt. Damit ist keine Öffnung im Druckraum nötig, es gibt keine bewegte Dichtung zum Sensor hin und keinen Verschleißpfad, der bei 400 bar Systemdruck zur Leckstelle werden könnte. Der Sensor wird von außen aufgeschraubt.

Die Angabe von 1000 Zyklen pro Minute ist für die Schmiertechnik reichlich – ein Progressivverteiler taktet je nach Auslegung im Sekunden- bis Minutenbereich. Praktisch relevanter sind die 8 bis 28 V DC: der Sensor lässt sich sowohl an einem 24-V-Anlagennetz als auch an einem 12-V-Fahrzeugbordnetz betreiben, ohne Pegelwandler.

NPN oder PNP – die Wahl richtet sich nach der Steuerung

Beide Varianten sind Schließer, unterscheiden sich aber in der Belastbarkeit: 2 A beim NPN-Ausgang gegenüber 0,7 A beim PNP-Ausgang. In Europa erwarten SPS-Eingänge üblicherweise PNP-Signale; wird stattdessen ein Relais oder eine Signalleuchte direkt angesteuert, entscheidet der Strom. Beide Ausführungen sind kurzschlussfest.

IP 67 bedeutet staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt – für einen Sensor, der an einer Baumaschine oder in einer Waschzone sitzt, ist das der entscheidende Wert. Zum Einsatzumfeld passend beschreibt unsere Seite zu Progressivverteilern, an welchen Stellen die Überwachung sinnvoll ansetzt.

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