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MMS – Minimalmengenschmierung

Minimalmengenschmierung (MMS) für nachhaltige Metallbearbeitung

DropsA MMS-Systeme ermöglichen die präzise und umweltfreundliche Minimalmengenschmierung für die industrielle Metallbearbeitung. Durch gezielte Dosierung minimaler Schmierstoffmengen verbessern sie Effizienz, Oberflächenqualität und Standzeit Ihrer Werkzeuge – mit erheblich reduziertem Schmiermittelverbrauch.

MaXtreme, MiQuel und weitere DropsA MMS-Lösungen sind optimal für Füräsen, Drehen, Sägen und Bohren. Mit Minimalmengenschmierung sinken Kosten für Entsorgung und Reinigung – bei maximaler Prozesssicherheit und bester Performance.

Profitieren Sie von moderner MMS-Technologie für nachhaltige, saubere und leistungsstarke Produktion – entwickelt für die Anforderungen deutscher Industriebetriebe.

Minimalmengenschmierung von DropsA – Ihre Lösung für zukunftsorientierte Fertigung.

Technische Daten und Auswahl

Minimalmengenschmierung ersetzt die Kühlschmieremulsion durch eine sehr kleine, genau dosierte Ölmenge, die als Aerosol an die Schneide gebracht wird. Größenordnung: statt Litern pro Minute einige Milliliter pro Stunde. Späne und Werkstück bleiben nahezu trocken, die Entsorgung der Emulsion entfällt, und die Späne sind ohne Vorbehandlung verwertbar.

MMS-Systeme von DropsA – veröffentlichte Kenndaten
SystemÖlmengeLuftdruckBehälterTypische Anwendung
VIP4Tools0–30 mm³ je Ausgang5–8 bar1 l · 3 l1–8 Schmierstellen, Werkzeugmaschine
2C5–500 ml/hCNC-Zentren, Transferstraßen, Ein- und Mehrspindel
MaXtremebis 220 ml/h6 bar · 20 bar (Vortex)2 lInnenkühlung durch das Werkzeug, High-End
GRIP0–30 mm³4–6 bar0,5 ltragbar, Einzelplatz
MLU5–100 ml/h5–8 barBohreinheiten im Flugzeugbau

Quelle: Herstellerangaben DropsA, abgerufen am 31.07.2026 – VIP4Tools · 2C · MaXtreme · GRIP · MLU. Verbindlich sind die Angaben im jeweiligen Datenblatt.

Die Auswahl entscheidet sich an der Werkzeugkühlung

Der wichtigste Unterschied zwischen den Systemen ist nicht die Ölmenge, sondern ob das Aerosol durch das Werkzeug geführt wird. Äußere Zuführung über Düsen ist einfach und günstig, erreicht aber die Schneide beim Tiefbohren nicht. Innere Zuführung durch den Kühlkanal verlangt ein Aerosol mit sehr feiner Tröpfchengröße, weil größere Tropfen sich in der Spindel absetzen und den Kanal zusetzen.

Deshalb arbeitet MaXtreme mit einer Vortex-Erzeugung bei bis zu 20 bar, während VIP4Tools und GRIP mit 4 bis 8 bar Netzdruck auskommen. Wer nur außen schmiert, braucht die Hochdruckvariante nicht; wer durch das Werkzeug schmiert, kommt an ihr nicht vorbei.

Was MMS nicht kann

MMS schmiert, es kühlt kaum. Bei Prozessen, deren Wärme über das Medium abgeführt werden muss – Schleifen mit hohem Zeitspanvolumen, tiefes Bohren in schwer zerspanbaren Werkstoffen ohne Innenkühlung – bleibt die Emulsion die richtige Wahl. Die Entscheidung fällt am Prozess, nicht an der Anlage.