
Für die Luft- und Raumfahrtindustrie
Tragbares Minimalmengenschmiersystem mit Magnetbefestigung und automatischer Steuerung.
Ideal für automatische Bohreinheiten (ADU) und Sandwichmaterialien in der Luftfahrt.
Details
Produktbeschreibung & Technische Details
Das MLU-System wurde speziell für die Luft- und Raumfahrt entwickelt und ist auf alle gängigen Bohrvorschubeinheiten (ADU) anschließbar. Dank der automatischen Steuerung kann das MMS-Verfahren (Minimalmengenschmierung) je nach Materialbedarf an- oder abgeschaltet werden – perfekt z.B. beim Durchgang durch CFK-Schichten, damit die Bohrstelle trocken bleibt.
- Dosierung: 5–100 ml/h (präzise einstellbar)
- Stromversorgung: 12 V (Batterie-Betrieb optional möglich)
- Druckluftzufuhr: 5–8 bar
- Flexible Steuerung: Schmierzyklen manuell, elektrisch oder pneumatisch aktivierbar
- Speziell für den Flugzeugbau: Magnethalter für Montage auf ferromagnetischen Oberflächen
- Lieferumfang: Inkl. 5 m flexiblem Schlauch für großen Arbeitsradius
- Perfekte Schmierung für Sandwichmaterialien (z. B. Titan, CFK, Aluminium) mit verschiedenen Schichten
Durch die flexible Steuerung passt sich die MLU automatisch an wechselnde Materialanforderungen an und ermöglicht so ein optimales Bohren und eine effiziente Schmierung – ideal für die anspruchsvollen Prozesse im modernen Flugzeugbau.
Technik
Technische Daten und Auswahl
Die MLU – Mobile Lubrication Unit – ist ein Sonderfall im MMS-Programm: sie ist nicht für eine Werkzeugmaschine gebaut, sondern für halbautomatische Bohreinheiten im Flugzeugbau. Das Gerät wird mit einem Magnethalter an die Struktur gesetzt und begleitet die Bohreinheit an ihren Arbeitsort.
| Kenngröße | Wert |
|---|---|
| Dosierung | 5–100 ml/h |
| Druckluft | 5–8 bar |
| Spannungsversorgung | 12 V (optional) |
| Schlauchlänge | 5 m, flexibel |
| Befestigung | Magnethalter |
| Auslösung | manuell, elektrisch oder pneumatisch |
| Zuführung | innen durch die Spindel oder außen |
Quelle: Herstellerangaben DropsA, abgerufen am 31.07.2026 – MLU. Verbindlich sind die Angaben im jeweiligen Datenblatt.
Die Funktion, die den Unterschied macht
Im Flugzeugbau wird durch Sandwich-Werkstoffe gebohrt – Titan, CFK und Aluminium in einem einzigen Bohrvorgang übereinander. Metall braucht dabei Schmierung, kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff darf keine bekommen: Öl in der CFK-Lage führt zu Delamination und macht spätere Klebeverbindungen unbrauchbar.
Die MLU schaltet den Ölfluss deshalb innerhalb eines Bohrvorgangs ab, sobald das Werkzeug die CFK-Lage durchquert, und wieder zu, wenn es im Metall weiterarbeitet. Das ist keine Komfortfunktion, sondern der Grund, warum ein eigenes Gerät für diesen Anwendungsfall existiert.
Warum mobil statt fest installiert
Eine Flugzeugstruktur kommt nicht zur Maschine. Gebohrt wird an der Zelle, an wechselnden Positionen, mit handgeführten oder aufgesetzten Bohreinheiten. Der 5-Meter-Schlauch definiert dabei den Arbeitsradius um den jeweiligen Aufsetzpunkt, und die 12-V-Versorgung macht das Gerät unabhängig vom Hallennetz.
Der Dosierbereich von 5 bis 100 ml/h ist gegenüber MaXtreme klein – er muss nur ein Werkzeug versorgen, nicht eine Maschine mit Werkzeugwechsler. DropsA gibt die MLU als kompatibel zu allen handelsüblichen Bohreinheiten an.
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