MMS

H1 – Schmiersystem für Spindeln

H1 Minimalmengenschmiersystem: Äußere und innere Schmierung durch die Spindel, bis zu 15 Düsen, maximaler Luftdruck 11 bar. Für höchste Präzision und Effizienz.

H1 MMS-System für Spindelschmierung

Äußere & Innere Spindelschmierung

Erzeugt feinste Aerosole, die über die Spindel direkt ins Werkzeug gelangen. Bis zu 15 Düsen und vielseitige Kontrolle für höchste Präzision.

Details

Wesentliche Merkmale & Technische Daten

  • Äußere und innere Schmierung durch die Spindelkanäle
  • Maximaler Luftdruck: 11 bar
  • Lufteingangsdruck: 4–16 bar (max. 25 bar)
  • Druck der Steuerluft: 3–8 bar
  • Viskosität (Öl): 10–60 mm²/s
  • Spannung: 24 V DC
  • Anzahl der Anschlüsse: 1–4
  • Anzahl der Düsen: bis zu 15

Das H1-System ist optimal für Anwendungen, bei denen eine hochpräzise und flexible Schmierung durch die Spindel erforderlich ist, sowohl extern als auch intern. Durch feinste Vernebelung werden Werkzeug und Werkstück effektiv geschützt.

Technik

Technische Daten und Auswahl

Das H1-System deckt äußere und innere Schmierung ab: Zuführung über Düsen von außen ebenso wie durch die Spindel und das Werkzeug. Damit ist es die Variante für Maschinen, die beides brauchen, ohne dass zwei getrennte Anlagen installiert werden.

Hinweis zur Bezeichnung: „H1“ ist hier der Systemname von DropsA und nicht die NSF-Registrierung H1 für Schmierstoffe mit zufälligem Lebensmittelkontakt. Zu lebensmittelechten Schmierstoffen siehe Schmiertechnik in der Lebensmittelindustrie.

H1-System – veröffentlichte Eigenschaften
KenngrößeWert
Schmierungäußere und innere Zuführung
Innere Zuführungdurch die Spindel
SpindelbetriebEinspindel; Mehrspindel bei gleichem Kühlkanaldurchmesser

Quelle: Herstellerangaben DropsA, abgerufen am 31.07.2026 – H1. Verbindlich sind die Angaben im jeweiligen Datenblatt.

Die Einschränkung beim Mehrspindelbetrieb

H1 arbeitet im Mehrspindelbetrieb nur mit Werkzeugen, die denselben Kühlkanaldurchmesser haben. Der Grund ist strömungstechnisch: bei parallel angeschlossenen Kanälen unterschiedlichen Querschnitts nimmt der weitere Kanal den größeren Teil des Aerosols auf, und das Werkzeug mit dem engeren Kanal wird unterversorgt – ohne dass die Anlage das bemerkt.

Genau an dieser Stelle liegt der Unterschied zum 2C-System, das ausdrücklich für gemischte Kanaldurchmesser ausgelegt ist. Wer heute mit einheitlichen Werkzeugen arbeitet, aber Mischbetrieb absehen kann, sollte diese Grenze vor der Auswahl prüfen: sie lässt sich später nicht durch Nachrüsten aufheben.

Für rein äußere Zuführung an einzelnen Stellen ist VIP4Tools die einfachere und günstigere Lösung.

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