Sortiment
Produkte im Überblick3
Membrandruckanzeige
Membranmechanismus für präzise und zuverlässige Druckmessung. Ideal für Anwendungen mit feinen Druckänderungen und geringer Hysterese.
Manometer (Druckmesser)
Verschiedene Anschlussarten, Betriebsdruckbereich 0–600 bar. Robustes Gehäuse und klare Skalierung für industrielle Anwendungen.
Überdruckanzeige
Öffnet bei Überschreiten des eingestellten Drucks eine Nadeldichtung und lässt Öl ab, damit der Progressivverteiler nicht blockiert. Stellt sich selbsttätig zurück.
Technik
Technische Daten und Auswahl
Druckanzeiger sind die einzigen Bauteile einer Schmieranlage, die ohne Strom und ohne Steuerung Auskunft geben. Die drei Geräte auf dieser Seite haben drei verschiedene Aufgaben, und sie werden in der Praxis regelmäßig verwechselt: das Manometer misst laufend, die Membrandruckanzeige meldet ein Ereignis und behält die Meldung, die Überdruckanzeige greift ein.
| Gerät | Druck | Anschluss | Merkmal |
|---|---|---|---|
| Manometer | 0–600 bar | 1/8″ · 1/4″ · 3/8″ BSP · 1/8″ NPT | Gehäuse DN 43/50/63/100 · Standard oder Glyzerin |
| Membrandruckanzeige | 30 · 50 · 100 · 150 · 200 · 250 bar | 1/8″ BSP | Berstscheibe, Höhe 28,36 mm, SW 14 |
| Überdruckanzeige | bis 380 bar | 1/8″ BSP | Nadeldichtung öffnet, Höhe 49–55 mm, SW 13 |
Quelle: Herstellerangaben DropsA, abgerufen am 31.07.2026 – Manometer · Membrandruckanzeige · Überdruckanzeige. Verbindlich sind die Angaben im jeweiligen Datenblatt.
Der Unterschied, auf den es ankommt
Die Membrandruckanzeige arbeitet mit einer Berstscheibe: wird der eingestellte Druck überschritten, reißt die Membran und zeigt das dauerhaft an. Sie ist damit ein Ereignisspeicher – wer die Anlage Stunden später begutachtet, sieht noch, dass es einen Überdruck gab. Nach dem Ansprechen wird nur die Membran getauscht, nicht das Gerät; DropsA führt die Ersatzmembranen unter eigenen Artikelnummern (3189102 bis 3189105 für 100 bis 250 bar).
Die Überdruckanzeige tut das Gegenteil: bei Überschreiten öffnet eine Nadeldichtung und lässt Öl ab, damit der Progressivverteiler nicht blockiert. Sinkt der Druck wieder unter die Alarmschwelle, stellt sich das Gerät selbsttätig zurück. Sie schützt die Anlage – hinterlässt aber keine dauerhafte Spur.
Daraus folgt die sinnvolle Kombination: die Überdruckanzeige verhindert den Schaden, die Membrandruckanzeige beweist, dass es ihn beinahe gegeben hätte, und das Manometer zeigt den Augenblickswert bei der Wartung. Wer den Vorgang zusätzlich an die Steuerung melden will, braucht einen Druckschalter.
Manometer: Glyzerinfüllung ist keine Ausstattungsfrage
Die Glyzerinausführung dämpft den Zeiger. An einer Schmieranlage mit taktender Pumpe schwingt ein trockenes Manometer bei jedem Hub, was das Ablesen erschwert und das Werk mechanisch belastet. Wo die Pumpe kontinuierlich fördert, ist die Standardausführung ausreichend.
Das Gehäusemaß bestimmt die Ablesbarkeit, nicht die Genauigkeit: DN 43 für den Einbau direkt am Aggregat, DN 100 dort, wo aus einigen Metern Entfernung abgelesen werden soll. Die Werkstoffangabe – Kupferlegierung im messstoffberührten Teil – ist die eigentliche Einsatzgrenze: für Medien, die Kupferlegierungen angreifen, ist dieses Manometer nicht geeignet.
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