Pumpen

Zahnradpumpen

Zahnradpumpen für präzise Ölschmierung in Umlauf- und Einleitungssystemen. Beratung durch DropsA Deutschland.

Sortiment

Produkte im Überblick4

GPU3-Pumpe – Zahnradpumpe mit hoher Fördermenge

GPU3-Pumpe

Zahnradpumpe von 6 bis 17 Litern Fördermenge, ausgelegt für Sockelmontage

GPU2-Pumpe – Kompakte Zahnradpumpe für Grundplattenmontage

GPU2-Pumpe

Zahnradpumpen bis 3 Liter für die Grundplattenmontage

GPU1-Pumpe – Zahnradpumpe für Sockelmontage

GPU1-Pumpe

Zahnradpumpe mit bis zu 3 Litern Hubraum für Sockelmontage

Motorbetriebene Zahnradpumpen – Für industrielle Anwendungen

Motorbetriebene Zahnradpumpen

Für Schmierung, Kühlung, Hydraulik und Zirkulation von Flüssigkeiten in Maschinen

Technik

Technische Daten und Auswahl

Eine Zahnradpumpe fördert Öl kontinuierlich und nahezu pulsationsfrei. Zwei kämmende Zahnräder schließen in jeder Zahnlücke ein festes Volumen ein und transportieren es von der Saug- auf die Druckseite. Die Fördermenge folgt deshalb in erster Linie aus Drehzahl und Verdrängungsvolumen und nur schwach aus dem Gegendruck – genau die Eigenschaft, die für Umlauf- und Kühlschmierung gebraucht wird, wo eine gleichmäßige Ölmenge wichtiger ist als ein hoher Druck.

Zahnradpumpen von DropsA – veröffentlichte Kenndaten
ModellFördervolumenBetriebsdruckViskositätTemperaturSchutzart
GPU10,06–3 l/min35 bar20–750 mm²/s0–80 °CIP 44
GPU20,06–3 l/min35 bar20–750 mm²/s0–80 °CIP 44
GPU36,0–17,0 l/min35 bar20–750 mm²/s0–80 °CIP 44
Motorbetriebene Zahnradpumpen
(Serie 122000)
250 cm³/min100 bar
Ventil auf 90 bar
15–1000 cStIP 55

Quelle: Herstellerangaben DropsA, abgerufen am 31.07.2026 – Datenblatt C2347PG · Datenblatt C2348PG · Datenblatt C2349PG · Serie 122000. Verbindlich sind die Angaben im jeweiligen Datenblatt.

Die GPU-Baureihe wird in festen Baugrößen geliefert, nicht stufenlos. DropsA listet für die GPU1 elf Fördervolumen von 0,06 bis 3 l/min mit Motorleistungen von 0,18 bis 0,55 kW; der Sauganschluss wechselt dabei von G 1/4 (bis 1 l/min) auf G 3/8 (ab 1,2 l/min), der Druckanschluss bleibt G 1/4.

Was diese Zahlen für die Auslegung bedeuten

Die GPU-Baureihe und die motorbetriebene Serie 122000 lösen zwei verschiedene Aufgaben, und das steht im Druck: 35 bar gegenüber 100 bar. Die GPU fördert Öl im Umlauf – viel Menge, wenig Druck. Die Serie 122000 liefert nur 250 cm³/min, dafür bis 100 bar, und trägt ein auf 90 bar eingestelltes Druckbegrenzungsventil. Maßgeblich ist immer der Wert, den die Pumpe dauerhaft fahren darf, nicht ihr Maximum.

Das Viskositätsfenster ist die zweite Größe, die häufig übergangen wird. 15 bis 1000 cSt klingt großzügig, gilt aber bei Betriebstemperatur – nicht beim Kaltstart. Ein ISO VG 320 liegt bei 40 °C mitten im Fenster und beim Anfahren einer ungeheizten Halle weit darüber. Wie Viskositätsklassen und Konsistenzangaben zusammenhängen, ist in unserem Beitrag zu den NLGI-Klassen ausführlich beschrieben.

Die Schutzart trennt die Baureihen sauber nach Einbauort: IP44 der GPU2 ist ein Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen und Fremdkörper ab 1 mm, IP55 der Serien 340 und 122000 zusätzlich staubgeschützt und für Strahlwasser ausgelegt. In einer offenen Werkshalle mit Reinigungsroutine ist das ein Ausschlusskriterium und keine Komfortfrage.

Auswahl in vier Schritten

  • Ölmenge je Schmierstelle summieren und daraus die erforderliche Fördermenge bilden – nicht umgekehrt von der Pumpe her rechnen
  • Systemdruck bei Betriebstemperatur abschätzen und gegen die Dauerbetriebsangabe halten, nicht gegen den Maximaldruck
  • Viskosität bei der tiefsten Anfahrtemperatur prüfen, nicht bei 40 °C
  • Einbauort und Reinigungsregime gegen die Schutzart stellen

Die Serie 340 ist zusätzlich mit Behältern von 1, 3, 6, 11 und 15 Litern sowie ohne Behälter erhältlich und in 110 V, 220 V, 380 V und 500 V lieferbar – bei einem Retrofit ist das oft der Punkt, an dem sich die Baureihe entscheidet.

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